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Link-Verwaltung

Die Link-Verwaltung sorgt dafür, dass interne Verweise zwischen Imperia-Dokumenten und -Medien konsistent bleiben.

drei sichtbare Bausteine: * Eine neue Spalte „Links“ im Dokumenten-Browser und ein Link-Dialog mit Detailinformationen * Einen Hinweisbereich „Broken references“ im OCE. * Filterchips und IQL-Funktionenm, mit denen sich Bestände schnell nach Problemfällen durchsuchen lassen.

Im Folgenden erfährst du, wie das System funktioniert, wie du es initial in Betrieb nimmst und wie Redaktionen damit arbeiten.


Was Redakteur:innen sehen – und was es bedeutet

Im Dokumenten-Browser kann die Spalte „Links“ eingeblendet werden. Dort signalisiert ein grünes Häkchen, dass alle ausgehenden Verweise des Dokuments auflösbar sind. Ein rotes Ausrufezeichen bedeutet: Für dieses Dokument existieren kaputte Verweise. Ein Klick auf das Symbol öffnet den Link-Dialog.

Der Links-Dialog zeigt zuerst – prominent in Rot – alle defekten URIs des Dokuments. Darunter folgt die Liste der regulären ausgehenden Referenzen, jeweils mit Titel, Ziel-URI und Typ.

Auch im OCE --> Info erscheint, falls vorhanden, ein Abschnitt kaputte Verweise.

Hinweis für Admins: Die Spalte „Links“ gehört zur regulären Spaltenkonfiguration des Dokumenten-Browsers und wird außerdem auch im rechten Info-Panel angezeigt. Es ist keine gesonderte Rechtevergabe nötig – die Sichtbarkeit folgt den allgemeinen Zugriffsrechten auf die Dokumente.


Imperia prüft für jedes Dokument, ob seine internen Verweise auf tatsächlich vorhandene, veröffentlichte Inhalte zeigen. Ein Link gilt als kaputt, wenn das Ziel in den Zielsystemen nicht verfügbar ist.

Das System berücksichtigt dabei auch Varianten/Kopien eines Dokuments – so werden typische CMS-Links korrekt bewertet.

Um Fehlalarme zu vermeiden, ignoriert der Scanner bestimmte rein technische Felder, die zwar wie Pfade aussehen, aber keine echten Links sind. Dazu zählen u. a. __imperia_initial_directory, __imperia_parent_directory und __imperia_ac_prevfile.

Das Ergebnis siehst man unmittelbar in der Spalte „Links“ (grün = alles ok, rot = kaputte Links) und im Link-Dialog, der die betroffenen Ziel-URIs oben gesondert anzeigt.


Initialisierung

Um das Linkmanagement zu initialisieren, muss einmalig die Datenbank mit -l aktualisiert werden. Der Neuaufbau für das Linkmanagment ist nicht Teil des normalen Updates und kann unabhängig davon ausgeführt werden.

site/bin/site_rebuild_db.pl -l -t 
  • -l | --broken-links aktiviert die Aufgaben zum Wiederherstellen von Referenz- und URI-Einträgen.
  • -t setzt die Tasks sofort in die Queue.

Suchen, filtern, aufräumen

Für die tägliche Arbeit (und auch für Health-Checks) stehen drei neue Filterchips bereit. Sie steuern IQL-Funktionen und lassen sich wie gewohnt kombinieren:

  • Referenced Status prüft, ob das Dokument eingehende Verweise hat (wird also „benutzt“).
  • Referencing Status prüft, ob das Dokument ausgehende Verweise besitzt.
  • Links grenzt gezielt Dokumente mit kaputten Verweisen ein.

Ein paar typische Abfragen:

# Alle Dokumente mit kaputten Links
hasBrokenLinks() = true

# Waisen: keine eingehenden und keine ausgehenden Verweise
isReferenced() = false AND isReferencing() = false

# Inhalte, die verlinken, selbst aber nirgends benutzt werden
isReferencing() = true AND isReferenced() = false

Typischer Ablauf bei Befunden

  1. Status erkennen Im Dokumentenbrowser fällt das rote Symbol in der Spalte „Links“ auf.

  2. Details prüfen Ein Klick öffnet den Link-Dialog. Dort stehen die defekten URIs ganz oben. Meist ist sofort erkennbar, ob eine Seite verschoben, noch nicht veröffentlicht oder der Zielinhalt gelöscht wurde.

  3. Beheben und verifizieren Redakteur\:innen korrigieren den Link. Anschließend aktualisiert sich der Status und der Dialog zeigt keine defekten URIs mehr.